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LIPAMIN
PS
Der
Abbau der Gehirnfunktionen ist ein Thema, mit dem wir viel
emotionaler umgehen als z.B. mit nachlassender Leber- oder
Nierenfunktion. Wenn Leber oder Nieren ihren Dienst versagen,
schieben wir die Schuld normalerweise auf das Organ, gerade
so, als ob es sich um Ersatzteile handelt, für die man
nicht voll verantwortlich ist. Doch mit dem Gehirn ist das
so nicht möglich, denn es ist viel zu sehr Teil unserer
Persönlichkeit. Wenn wir nicht gerade nach der religiösen
Definition vom "Geist" sprechen, dann setzen wir das Gehirn
mit uns selbst oder etwas, das untrennbar mit uns verbunden
ist, gleich.
Wir
geben nur sehr ungern zu, daß irgend etwas mit unserem
Gehirn nicht in Ordnung ist, denn das käme einer Preisgabe
unserer Intimsphäre gleich. Doch viele Menschen wissen
genau, daß bei ihnen Erinnerungsvermögen, Lernvermögen
und kognitive Fähigkeiten nicht mehr das sind, was sie
einmal waren. Niemand, der auf die 50 zugeht, kann vor dieser
Tatsache die Augen verschließen.
Denn
altersbedingte Beeinträchtigungen des Gedächtnisses
sind der langsame, normale Abbau der Gedächtnisfähigkeiten,
die fast jeden Menschen betreffen. Die Fähigkeiten, die
alltäglichen Herausforderungen an das Gehirn zu meistern,
gehen während des Alterns um ca. 50% und mehr zurück
und lösen natürlich auch Ängste vor Krankheiten
aus.
Alzheimer
oder andere Demenzen sind dagegen Krankheiten, die alle unterschiedlich
und meist unumkehrbar sind, und nur eine kleinere Gruppe älterer
Leute betreffen. Weitaus mehr Menschen finden sich durch die
normale Alterung des Gehirns beeinträchtigt.
Denn der Erhalt der Gehirnfunktionen hat entscheidende Bedeutung
für ein glückliches und erfülltes Leben. Wieviele
von uns können wirklich behaupten, daß ihr Gehirn
immer optimal funktioniert? Das Wissen darum, daß das
Wohlbefinden des Gehirns von der richtigen Ernährung
abhängt, ist relativ neu Seit Entdeckung der Vitamine,
wie z.B. Vitamin E und C wissen wir, daß die Gesundheit
vieler Organe und Gewebe direkt von den verfügbaren Nährstoffen
abhängt. Doch bei diesen Entdeckungen blieb das Gehirn
über viele Jahre ausgeklammert, gerade so, als ob seine
Funktionen vollkommen unabhängig seien.
Heute
wissen wir, daß dem nicht so ist, da die Gehirnzellen
sehr empfindlich auf die Zusammensetzung der zugeführten
Nährstoffe reagieren. So verbraucht das Gehirn ca. 20%
der mit der Nahrung aufgenommenen Energie, obwohl es nur ca.
2% des Gesamtgewichtes verkörpert. Außerdem wissen
wir, daß Gehirnzellen bestimmte Nährstoffe besonders
dringend benötigen, die für andere Gewebe oft nicht
so wichtig sind. Hierunter kommt denjenigen Nährstoffen,
die für den Erhalt der besonderen Eigenschaften der Nervenzellmembranen
erforderlich sind, eine entscheidende Bedeutung zu.
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